Winterwanderwildzelten letzter Teil

Ich hoffe, diejenigen nicht zu enttäuschen, von denen ich all die schönen, motivierenden Kommentare und positiven Reaktionen auf die Beschreibung der letzten zwei Tage gelesen habe. Aber – diesmal war meine Tour nur als 3-4 Tage-Testlauf geplant. Und so ist es auch geworden: 3 Tage wandern, 2 Tage Zelten. Daher ist es ein Ende ohne Schmerz 🙂 Aber vor dem Ende kommt der Anfang…

Wie war also die zweite Nacht „wild zelten“? Ich habe im Laufe des Tages von verschiedener Seite gehört, dass es in der Nacht von Montag auf Dienstag mächtig abgekühlt hat. Ach ja? Der Kälte lach ich ins Gesicht! 😉 Ok, vielleicht lag es daran, dass ich eine Fleecejacke angelassen hab… Aber mit Sicherheit auch daran, dass mein Zelt halbwegs im Wald stand, nicht auf offenem Feld. Wind adé sag ich nur!

Mal ehrlich: Ich hätte die Nacht auch bibbernd ausgestanden, um den Anblick genießen zu können

Mal ehrlich: Ich hätte die Nacht auch bibbernd ausgestanden, um den Anblick genießen zu können

Hatte ich Ansgt? Jap, einmal – als ich ganz deutlich die grunzenden und schnaufenden Laute einer Wildsau ziemlich dicht an der Zeltwand hörte. Überall hier war die aufgewühlte Erde der Schweinschen zu sehen, also war ich mir dessen schon bewusst. Da ist es gut, dass ich nach all meinen Umwegen der letzten Wanderungen echt geübt darin bin, mir selbst gut zuzureden: Die tun dir nix, die Schweine, die sind verwirrt, warum das irgendwas im Weg rumsteht, wo sie hier einfach nur suhlen und vielleicht noch ein Häppchen schnabulieren wollen vor dem Schlafen gehen, die tun dir nix, du tust ihnen ja auch nix…

Das klappt sehr gut, kurz darauf hör ich Getrappel und ich liege wieder entspannt da, das Pfefferspray losgelassen. Ok, das klingt dramatischer als es war, den Rest der Nacht nehme ich die Geräusche des Waldes wohl war, aber bange ist mir kaum. Kaum friere ich wie gesagt auch, aber die Hüften und die Knie, ich sag’s euch: Die freuen sich darüber, dass es wieder heimgeht. 😉 Und mit jedem Kaffee am Morgen, jedem getrunkenen Schluck Wasser und jedem Stück gefutterten Brot wird der schwere Rucksack ja auch etwas leichter.

Leicht beschwingt laufe ich so auch los, die Himmelsleiter genannte Treppe wieder hinab nach Büdingen, um von dort aus den Hang Richtung Breitenbrun zu erklimmen. Ein kurzer steiler Anstieg bringt mich ins Schwitzen, doch dann läuft es sich in strahlender Sonne einfach nur lässig.

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Es geht durch den herrlich herbstlich hellstrahlenden Büdinger Wald Richtung Thiergartenweiher. Noch laufe ich auf einem ausgeschilderten Wanderweg, aber der geht irgendwann weiter südlich, und ich will eigentlich nach Osten – positiv hoffe ich einfach mal, dass der nächste Wanderweg (laut meiner Karte ein numerierter Hessenweg) ausgeschildert ist. Oder Breitenbrun ausgeschildert ist. Oder ich jemanden treffe, der sich auskennt… Wird schon!

Wanderwegezeichen. yeah!

 

 

 

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Ein Stück Brot, en Kaas, und dieses Fleckchen Erde. Was will man mehr für eine Pause?

Ein Stück Brot, en Kaas, und dieses Fleckchen Erde am Thiergartenweiher . Was will man mehr für eine Pause?

Gestärkt geht es weiter, Gott sei Dank, denn es folgt ein sich sehr lang ziehender Anstieg. Gut, irgendwann geht es ja immer bergauf, nicht wahr 😉 Auf dem Weg nach oben begegne ich einem Vater mit seinem Sohne, die nach Jägerfamilie ausschauen und mich nach meinem Gepäck fragen. Ich würde nach Jakobsweg aussehen, liegt wahrscheinlich an dem Wanderstab meiner Großeltern, der mich wieder begleitet. Ich erzähle, dass ich mit Zelt unterwegs bin und warum. Am Ende sagt der Vater: „Ei joa, das glaub ich, am End nach der ganze Anstrengung, da is man ma wieder geerdet.“ Und die beiden ziehen weiter, ich lächelnd auch, Anstieg was soll’s!

Jetzt kommt der Part, wo ich normalerweise erzähle, dass ich die Abzweigung vom Wanderweg natürlich nicht gefunden und mich verlaufen habe. Ha! Diesmal, liebe Freunde, checke ich tatsächlich, dass die Kreuzung gekommen ist und schaffe es mit Wanderkarte und einem kleinen Kompass, mich den richtigen Weg hinauf zu navigieren. Einem umarkierten wohlgemerkt. Das ist für manch andere vielleicht nichts besonderes, ich freu mich aber wie ein Keks, dass ich den Weg gefunden habe, den ich nehmen wollte und das nicht nur einmal: In dem Waldabschnitt ist tatsächlich nur einmal eine Markierung zu finden, ein kleines Schild weist nach Breitenbrun, und von da an folge ich der Sonne. Ich lerne doch mit jeder Wanderung dazu, yes!

Kleine Wege und ... ... seltsame Schilder.

An einer Stelle, wo ich mich aufgrund der Sonne wieder für eine Himmelsrichtung entscheide, kommen mir vier Wanderer entgegen: Drei Männer, eine Frau, alle so um die 65 schätzungsweise. Sie fragen, ob ich auch nach Breitenbrun will, ich bejae – und bin verwirrt. Denn sie kommen mir entgegen und wollen auch in den Ort. Aber schnell ist geklärt, dass sie selber auch nicht genau wissen, wo lang, und daher trauen wir meiner Karte und meiner Erklärung (jeder der mich kennt, wird laut aufschreien: Nein, glaubt ihr nicht! Sie kann zwar überzeugend sagen, wo es lang geht, aber meist ist es falsch!). Wir laufen also zu fünft weiter hinab, und siehe da: Wir kommen an! (bäm!)

Bis dato ist es halb drei und wir haben schon allerlei Geschichten über das Wandern und das Leben ausgetauscht. Meine Beine sind müde und daher bin ich recht leicht zu überreden, mit der kleinen Wandertruppe auf einen Kaffee in den nächsten Ort zu fahren und danach nach Wächtersbach. Dort wollt ich eigentlich hinlaufen, aber weitere 15 km standen gegen Kaffee und Stückchen… 🙂 Dazu lud mich einer der Wanderer, der Horst, auch noch ein, ehrlich, die Menschen, denen ich auf meinen Wanderungen begegne, sie sind einfach herzensgut. Diese Hilfsbereitschaft untereinander, das mit Fremden reden und Erlebnisse teilen, unerwartete Ereignisse und unvoreingenommene Hilfe einfach zuzulassen – das ist es, was mich immer wieder aufs neue fasziniert, und weswegen ich immer wieder loslaufe.

Und so endete mein erster Winderwanderwildzelten-Trip, der Zug bringt mich von Wächtersbach heim nach Frankfurt. Horst, der für ein Kinderhospiz arbeitet, schenkt mir zum Abschied noch eine CD mit Weisheiten und Geschichten. Einfach so. Und wer weiß, vielleicht kann ich ihn bei seinem Charity-Lauf für das Hospiz im nächsten Jahr unterstützen. Wer weiß…

Hat es sich gelohnt, im Winter mit dem Zelt aufs Geratewohl los zu marschieren? Aber hallo, und wie!

Hat es sich gelohnt, im Winter mit dem Zelt aufs Geratewohl los zu marschieren? Aber hallo, und wie!

 

 

Winter, wandern, wildzelten?

Wer behauptet,  Frankfurter wären unhöflich, rau und rüpelhaft, dem kann ich seit genau heute widersprechen: Ich war keine 15 min von meiner Wohnung am Günthersburgpark entfernt, stand kurz zögernd vor einem Bauzaun vor den Grünanlagen oberhalb der Eissporthalle – schon kam ein Mann auf mich zu, wo ich den hin wolle. Tja, so ganz 100% hatte ich das nicht geplant, aber wir kamen gleich in ein kurzes Gespräch. Dass der Mann mit „Ach wie schön dass ich Sie getroffen habe! Ich wünsche Ihnen viel Spaß“ und einem Händedruck beendete.

So kann es ja weiter gehen, mit meiner Winterwanderwildzelt-Tour! Grob soll es Richtung Steinau an der Straße gehen, mit Sack und Pack ein paar Tage raus aus der Wohnung und mal testen, wie das Zelten im – in diesem Fall Gott sei dank sehr milden – Winter ist, und ob ich leicht Plätze da draußen finde, wo ich mein Zelt ungestört hinstellen kann.

Die Strecke und Landschaft sollten heute kein Highlight sein, es ging mir eher darum,  in der Heimats Nähe zu sein – um gegebenfalls den Versuch easy abbrechen zu können. Man muss es ja nicht immer auf die ganze harte Tour machen 😉

Also marschierte ich gemütlich mittags, pünktlich zum Sonnenschein los: Über Bornheim und Riederwald – wo ich mich prompt auf dem Grüngürtelwanderweg wiederfand (unverhofft kommt oft) – ging es vorbei am Heinrich-Kraft-Park Richtung Bergener Hang, Bischemer Obststreuwiesen und Felder, die Gegend meiner Jugend. Bis dahin hatte ich Jacke und Halstuch abgelegt und lief nur noch im Tshirt, es war einfach zu warm!

Geniales Winterwanderwetter! Nur manchmal etwas zugig um die Ohren

Geniales Winterwanderwetter! Nur manchmal etwas zugig um die Ohren

Der erste Anstieg nach Bergen war jezt keine Schwierigkeit, im Gegenteil: Hatte ich mich zuvor schon gefreut, dass mir Jogger eine gute Reise und schönes Wandern gewünscht hatten, sprach mich hier auf einer Bank ein Ehepaar an und fragte mich, wohin ich des Weges sei. Auch sie wünschten mir ein frohes neues Jahr und Toi toi toi, und ich erklomm die letzten Höhenmeter im Nu 😉 Und genoss die Aussicht auf Frankfurt.

Frankfurt die Erste

Frankfurt die Erste

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Frankfurt die Zweite (etwas später natürlich)

Hinter Bergen gelangte ich auf die Hohe Straße – ein toller Radweg, zum Wandern halt eher so la la, aber gut. Es geht mir primär um das Austesten, wie man in Deutschland/Hessen wild campen kann und wie ich mit der Einsamkeit und der Kälte so zurecht komme. Während ich das schreibe, sitze ich allein in meinem Zelt im Feld Nähe Kilianstädten: Galgenberg heißt die Erhebung (hoffentlich kein schlechtes Zeichen ;-)) und aufgrund der rauschenden Windräder hier sage ich mal – wild zelten ist es vielleicht nicht ganz, aber für den ersten Test läufts 🙂

Ich campiere in direkter Nähe (ok ja, zu den Windrädern) zu einer großen Schaukel: Nach einem warmen Mahl vom Gaskocher habe ich mich in völliger Dunkelheit gen Sterne geschaukelt. Fazit: Hat schon was.

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TAG 2:

Morgenstund...

Morgenstund…

Die erste Nacht war geschafft. Hab ich mich die letzten Stunden gefragt, warum ich das mache? Jap, definitiv. Aber, ich hatte beim Zelten (im Frühjahr wohlgemerkt) schon schlimmere Nächte,  bin natürlich auch besser ausgestattet diesmal. Es gab keine unvorhergesehen  Probleme oder Störungen, das Rauschen der Windräder habe ich mir als seichten Wind vorgestellt und jede ein bis zwei Stunden etwas an- oder ausgezogen. Ok, erholsam ist so ein abgehackter Schlaf vielleicht nicht, aber ich bin nicht erforen (Socken an, Socken aus, Socken an, Socken aus…), nicht von randalierenden Teens und/oder Wildsäuen angegriffen worden und kein Mensch hat sich über meine Zeltplatzwahl beschwert, High Five!

Hab ich mich also ab und an nachts mit der Frage gequält, warum ich mein warmes Bett verlassen habe, so wurde es mir schlagartig klar, als ich mich aus Schlafsack, Inlett und Zelt geschält hatte: Mutterseelenallein stand ich auf der Feldanhöhe, alles um mich rum in Morgennebel getaucht und im Osten schimmert das Rot der Sonne durch, während gegenuberliegend noch der Mond am Himmel steht. Ich setze Wasser auf, gieß mir Kaffee auf und sehe zu, wie die Nebelschwaden langsam die Spitzen der Windräder frei gibt, dann putze ich die Zähne während die Sonne immer weiter aufgeht. Ist mir noch kalt? Ja. Bin ich glücklich? Definitiv.

Langsam lichtet sich der Nebel

Langsam lichtet sich der Nebel

Ich lass mir viel Zeit und geh erst kurz vor zehn los. Der Weg ähnelt dem gestrigen, ich trotte also gemächlich vor mich hin. Erst am Wartbaum – einer wunderschönen,  sehr alten Linde – mache ich Frühstückspause und beim Blick auf die Karte stelle ich fest a) dass ich immer noch nicht dort bin, wo meine Wanderkarte anfängt (wer braucht schon einen Plan?) und b) dass ich in der Nähe einer alten Schulfreundin bin,  wenn ich hier etwas vom Weg abbiege. Gedacht, angerufen, getan. Der Weg zu Franzi nach Heldenbergen zog sich dann zwar etwas, für den spontanen Besuch hat es sich aber gelohnt! Nach Kaffee, Klatsch und Kindern fuhr mich Franzi ein paar Kilometer weiter nach Hammersbach. Durch das frühe untergehen der Sonne bin ich zeitlich etwas eingeengt und durch die längere Pause etwas in Verzug geraten.

Indian Winter

Indian Winter

Was allerdings doch bestimmt wieder einen Sinn hatte, denn so kam ich in den Genuss eines wunderschönen Pfades quer durch den Wald! So liebe ich es. Auch wenn ich durch den Matsch nur langsam voran kam – schon jetzt war der Tag bei dem Wetter ein rundum gelungener Wandertag (die schmerzenden Hüften erwähne ich mal nich, Muddi wird alt ;-)). Er wurde noch gelungener als ich gegen viertel vor vier aus dem Wald rauskam und nach einer kurzen Pause auf Hanne und Ulli traf. Ich wollte nur kurz fragen, ob sie wüssten, wie weit Büdingen noch wäre (auf meiner Karte konnte es alles zwischen 4 und 8 Kilometer sein). Wir kamen ins Gespräch und nachdem ich nach einem Bus fragte (weil folgende Überlegung: mindestens 1 Stunde bis in die Stadt und von da aus wieder raus in den Wald auf eine Höhe – da wird 17 Uhr stockdunkel Sonnenuntergang echt knapp!), luden die beiden mich prompt ins Auto und fuhren mich in die Stadt! Wie gesagt, jede Verzögerung, jede Wegentscheidung hatte heute so sein sollen, damit ich am Ende wieder aus so liebenswerte, hilfsbereite Menschen treffe.

Sie belassen es auch nicht beim „mit in die Stadt nehmen“, nein, sie halten kurz beim Supermarkt, damit ich mir was Warmes zum Essen später holen kann, kutschieren mich dann zu lauter schönen Plätzen, an denen sie sich vorstellen könnten, dass ich mein Zelt aufschlagen kann. Wie cool ist das denn!?! Ich lerne tolle Plätze rund um Büdingen kennen und kann mir den schönsten aussuchen – und schaffe das grad noch so vor Sonnenuntergang. Ich lass mich bei einer Jugendherberge oberhalb der Stadt absetzen und lehne nochmal dankend Hannes Angebot ab, eine Kaffee trinken zu gehen oder mit zu ihr zu gehen: Sie hat Sorge um mich,  allein im Wald. Ich freue mich sehr über das liebe Angebot und bin, im warmen bequemen Auto sitzend, doch auch leicht versucht, anzunehmen. Doch eigentlich bin ich ja unterwegs, um möglichst wild zu zelten, um zu erfahren, wie es für mich ist. Und daher steige ich aus, mit Hannes Telefonnummer im Handy und guten Wünschen und großer Freude im Herzen.

Ich laufe noch etwas Hin und Her und schlage schließlich mein Zelt etwas ab vom Weg unter einer ausladenden Buchenkrone, noch in Sichtweite zur Jugendherberge auf. Auch wieder nicht richtig wild wild, aber hey – die Geräusche des Waldes um mich rum, mit denen gebe ich mich völlig zufrieden. Man muss es ja nicht immer gleich übertreiben 😉 In diesem Sinne: Gute Nacht da draußen, und drinnen!

 

 

 

Sonntag, 07. Juni: Ankommen, Annehmen und Abschied sagen

Der letzte Tag, der letzte Lauf, der letzte Beitrag meiner Wanderung in die alte Heimat meiner Oma. Er fällt mir besonders schwer, zu beschreiben. Weil es Ziel und Abschied gleichzeitig ist; bedrückend und beeindruckend zugleich, traurig und doch freudig, beklemmend und doch befreiend. Es ist schwer zu beschreiben, weil es nicht nur das beliebige Ende einer Reise ist, nicht nur ein Ankommen. Was es mehr ist, kann ich noch immer nicht ganz in Worte pressen.

Aber ich werde es versuchen. Weiterlesen

Freitag, 05. Juni: Tschechien hat doch ein Wanderherz für Hanna

Eine durch und durch schöne, zu Beginn sogar traumhaft schöne Etappe, die mir der E3 heute von Loket (in Deutsch übrigens Elbogen) nach Karlsbad bereit hielt. Wer also gerne in Tschechien Urlaub mit Natur, Kultur und Bewegung machen möchte, dem sei Loket – Karlsbad wärmsten empfohlen! Die Städte sind traumhaft, die Landschaft drumherum ist für Wanderer als auch für Radler traumhaft und die Preise lassen sich dazu auch noch traumhaft an.

Ich verlasse den geselligen Campingplatz Weiterlesen

Mittwoch, 03. Juni: Einsame Wälder? Zu früh gefreut

Da war ich gestern wohl ein bisschen voreilig gewesen, als ich eine mögliche Abwesenheit aufgrund tiefen Waldes angekündigt habe. Der Blick auf die Karte zeigt es eigentlich auch, aber dass sich die Strecke raus aus der „Großstadt“ Eger so zieht, darauf war ich mental nicht vorbereitet. Es war ein schwerer Tag, der erst nach einer frühen Mittagspause um kurz nach 11 schöner wurde.

Noch von gestern: Eger (tschechisch Cheb), die alte Burgstadt

Noch von gestern: Eger (tschechisch Cheb), die alte Burgstadt

Marktplatz in der Altstadt von Eger (

Marktplatz in der Altstadt von Eger („Stöckl“ heißt das Gebilde kleiner Fachwerkhäuser)

Ich brach früh auf, weil hohe Temperaturen angekündigt waren, da wollt ich lieber nicht allzu arg reinkommen. Doch die Sonne war schneller als ich: Schon die ersten 3,5 bis 4 Kilometer raus aus der Stadt, begleitete das gelbe Gestirn, von mir normalerweise geliebt, mich Schritt um Schritt, Schweißtropfen um Schweißtropfen. Was danach folgte, war Landstraße über Landstraße über Landstraße. Ich kam mir vor wie auf der Route 66: Die an mir vorbei rauschenden Autos hinterließen Staubwolken, die Sonne knallte auf meine im Licht glitzernden Sonnenbrillengläser, schweren Schrittes stampften meine Wanderstiefel durch den Staub, das einsame Pock Pock des Wanderstabs begleitete den einzigen Deppen, der so dumm war, hier zu laufen statt mit dem Auto zu fahren wie all die andern…

Landstraße um Landstraße um Landstraße

Landstraße um Landstraße um Landstraße

So zogen sich die Meter um Meter hin, erst nach etwa 8 Kilometern und zwei Stunden Schweißverlust, wurde ich von Hitze, Asphalt und Verkehr erlöst – eine Zeit lang lief ich durch den Wald, doch bald schon wieder über asphaltierte Feldwege, die aber sehr viel weniger befahren waren als zuvor. Wenn kein Wind ging, brühte ich in meinem Saft, kam der Wind, war er so stark, dass es mich aufgrund des Rucksacks fast zur Seite blies. Aber besser als Windstille, als Regen eh, da will ich mal nicht meckern. Die letzten zwei Kilometer bis Lipová trug mich nur noch das Hörspiel „Die Känguru-Chroniken“ von Marc-Uwe Kling: Wer mal wieder lauthals lachen will und auf schrägen Humor steht, dem sei das ans Herz gelegt!

Herbeigesehnte Abwechslung mit instabiler

Herbeigesehnte Abwechslung mit instabiler „Brücke“

In Lipová, eine kleine wie ein Vorort wirkende Ortschaft, machts just bei meiner Ankunft eine Wirtschaft auf. Das nehme ich als Zeichen und trinke viele kalte große Getränke und mache lange Pause, bin eh früh dran. Naja, die Mittagszeit naht ja trotzdem und somit gewährt Frau Sonne auch keine Gnade, als ich mich wieder auf Asphalt begebe: An manchen Stellen sind einige nachträglich eingefügte Asphalttropfen übrigens am Schmelzen…

Schweißperlen und das erste Mal mit kurzer Hose

Schweißperlen und das erste Mal mit kurzer Hose

Eigentlich sind es ähnliche Wege wie vor Mittag, aber deutlich noch weniger Autos und es geht immer weiter in die Landschaft aus Wald und Feld. Somit läuft es sich etwas schöner und nach ein paar Kilometern ist mir auch noch ein schönes Waldstück vergönnt. Trotzdem bin ich froh, als ich vor 15 Uhr in Dolní Žandov ankomme und in der zur Glut ausufernden Hitze die Pension des Ortes finde. Morgen werde ich endlich in den Wald kommen und wahrscheinlich irgendwo „im Freien“ zelten müssen oder einen langen Tag machen, mal schauen. Da ich kein Wort Tschechisch kann (obwohl die meisten hier einige Deutsch sprechen können), ist es mir etwas haariger, mich einfach mit Zelt in die Walachei zu stellen beziehungsweise bei jemandem um Erlaubnis zu fragen. Mal sehen wie es morgen angeht.

Worte des Tages: Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber auch gemächlich kommt man ans Ziel.

Geschafft: circa 22 km

Blick aus dem Fenster

Blick aus dem Fenster

Dienstag, 02. Juni: Grenzen ohne Schranken, frei sind die Gedanken…

…Ja, ich singe Europa Kinderland (wir geben uns die Hand, wozu sind Grenzen da…) als ich „über die Grenze“ laufe. Also bei Schirnding einen (Rad-)Weg nehme, der mich nach Tschechien führt.

Einziger Hinweis auf die Grenze (und weise Worte)

Einziger Hinweis auf die Grenze (und weise Worte)

Zuvor habe ich nach einem gemütlichen Frühstück mit den herzlichen Gastgebern (meine Sonnenblumensamen werden langsam alle :-)) die „Röslauschlucht Gsteinigt“ durchquert: Eine ganz tolle Fluss- und Felslandschaft, traumhaft schön! Der Weg danach (ab Kilomerer Vier, Fünf etwa) war ehrlich gesagt nicht besonders spannend, aber es ist auch eher ein Radweg. Und langsam heißt es ja auch Ankommen…

In Tschechien muss ich erst an der Straße (auf dem Fahrradstreifen theoretisch) entlang laufen, nach einer Weile finde ich aber per Zufall einen zum Stausee runter führenden Weg – der sich tatsächlich als Wanderweg herausstellt (nicht auf meiner deutschen Wanderkarte zu finden, aber gut markiert). Er führt zwar ab und an wieder hoch zur Straße, doch Großteils durch den Wald und am See entlang. Das ist zwar länger, aber deutlich schöner.

Ich beschließe, am Campingplatz meiner ursprünglichen Wahl angekommen, doch bis Eger (Cheb) weiterzugehen. Erstens sieht der nich doll aus, zweitens war die Bedienung im Restaurant ein paar Kilometer hinter der Grenze nicht angetan von diesem Platz und drittens habe ich noch keine zwanzig Kilometer voll, es ist keine drei Uhr und nach Eger rein wollte ich heute eh noch – um nochmal nach einer tschechischen Wanderkarte zu schauen (obwohl die Röderers mir schon eine grobe Karte überlassen hatten :-)). Na dann kann ich die Kilometer in die Stadt auch direkt machen, morgen wirds anstrengend, da spar ich mir wenigstens die Stadtkilometer. Zudem bezahl ich in der Unterkunft hier 15€, für Rindergulasch mit Böhmischen Knödeln und zwei kleinen Schwarzbier bezahl ich keine 6€…

Am Ende ist der Weg rein aber schon noch happig lang und anstrengend: Es ist wieder mächtig schwül, ab und an tröpfelt es, sonst kanllt die Sonne oder stürmt es. Eger ist eine schöne alte Stadt mit Burgmauer und vielen Fachwerk ähnlichen Häusern, sehr gemütlich.

Morgen geht es in tiiiiefen Wald, Freitag werd ich in Karlsbad sein. Es kann sehr gut sein, dass ich dort keinen Empfang habe, also – vielleicht bis morgen, vielleicht bis übermorgen, vielleicht bis Freitag 🙂

Worte des Tages: Als Wanderer gehört man nicht an die Straße, nicht in die Stadt…

Geschafft: um die 26 Kilometer

Montag, 01. Juni: Es kommt immer anders als man denkt Oder Das Schöne an der Nichtgeplantheit

Es schien ein ganz normaler Montag, ja noch mehr, gar ein ganz normaler Wandertag zu werden. Also aufstehen, frühstücken, rumtrödeln, packen, laufen laufen laufen, Hitze, Feld, Wasser,  Wald, laufen laufen laufen, Hitze, Wasser, Wald, kalter Wind, zweifelnder Blick gen dunkel zu ziehendem Himmel, Feld, Hitze, laufen laufen laufen, Brotpause, laufen laufen laufen, Dorf, Feld, Wald, kalter Wind, Dorf… Ich denke,  ihr wisst worauf ich hinaus will. Geändert hat sich das schlagartig erst um etwa 15 Uhr in Seußen.

Der Weg bis dahin hat mir richtig Spaß gemacht, auch landschaftlich war es irgendwie schön, so unaufgeregt. Wisst ihr, einfach Ruhe beim Wandern. Keine extremen Steigungen und keine außergewöhnliche Natur, aber eben schön, so vor sich hinplätschernd, und das mein ich im positiven Sinne! Ab Bad Alexandersbad musst ich mir erstmal den Weg zurück zum E3 suchen (so der ursprüngliche Plan) und nahm dafür den Teil eines Rundwegs, der durch ein tolles Waldstück am Fluss entlang führte – ein guter Start auf top gekennzeichnetem Weg. Auch den Übergang von diesem auf einen anderen Wanderweg schaffte ich problemlos – ok fast. Ich bin zwar 150 Meter in die falsche Richtung gelatscht, hab dafür aber einen anderen Wanderweg gefunden, der dorthin führte, wo ich hinwollte, nämlich nach Unter- bzw Oberthölau. Und es war wieder ein wunderschöner, sehr gemütlicher Waldweg am Wasser. Läuft.

In Oberthölau dann traf ich die nächste richtige, folgenschwere Entscheidung, die am Ende des Tages auch die wichtigste sein sollte, obwohl ich in der Zwischenzeit Zweifel daran hatte. An einer Kreuzung (aka Scheideweg des Lebens) wies ein Schild auf den E3 hin, ein anderes auf den Röslauweg. Beide würden am Ende nach Schirnding führen,  wo ich über die Grenze nach Tschechien wollte. Ich hatte mich innerlich schon auf den E3 eingestellt, entschied mich dann doch noch bei der allerletzten Möglichkeit für den mit R gekennzeichneten Weg – weil dort in erreichbarer Distanz ein Campingplatz eingezeichnet war und ich durch zwei, drei Dörfer kommen würde, ich hoffte wieder auf einen Kaffee. Dabei war grade montags total zweifelhaft, ob irgendwas hoffen hätte (es hatte nicht), wenn es dann was geben sollte, und genauso zweifelhaft war meine Absicht, das Zelt aufzustellen, blickte ich doch immer wieder kritisch zu dunkler werdenden Himmel. Nicht zu erwähnen die heiße, drückende Schwüle.

Die Entscheidung sollte sich deswegen als gradezu bahnbrechend erweisen, weil ich nur deshalb nach insgesamt 16-17 Kilometern nach Seussen kam. Wo der E3 nie und nimmer lang geht. Zudem war der Röslauweg so hervorragend ausgeschildert, dass ich manchmal vor Verzückung leicht aufschrie – der Schleichweg durch einen jungen Fichtenwald (an anderer Stelle meiner Wanderung schon ein Problem gewesen, da kein Weg als solcher erkennbar), die Abzweigung mitten im Feld, der doch wieder ungewöhnliche Pfad durch eine wilde, vor Frühling über und übersprießende Blumenwiese. Einfach traumhaft für eine Verwanderin wie mich 🙂

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja. Wie bereits angedeutet, gab es den Dörfern natürlich keine Einkehrmöglichkeit beziehungsweise hatten die wenigen entweder nur  wochenends oder nach 17 Uhr auf. So erging es mir zunächst auch in Seussen, übrigens wenige Kilometer vor dem angepeilten Campingplatz an einem Speichersee. Kurz frustriert setzte ich mich auf eine Bank. Zehn Meter weiter unten hielt ein Auto, ein Mann stieg aus und lief die Straße unter meiner entlang. Ich weiß nicht genau warum, aber ich sprang auf und rannte diesem „Entschuldigung“ rufend hinterher. Auf die Frage nach einer offenen Wirtschaft oder ähnliches, bekam ich zur Antwort, er wäre selbst fremd, besuche aber Leute hier im Haus und könne mitkommen. An dieser Stelle sei vorweggenommen, dass ich das Haus nur noch einmal verließ,  um meinen an der Bank zurückgelassenen Rucksack zu holen.

Wir „stören“ einen sich in seinem Garten sonnenden Herren, meine Begleitung erklärt zunächst meinen Wunsch. Der Sonnenanbeter (genau das werde ich auch tun, wenn ich in Rente bin) verneint die Frage nach einer Wirtschaft, bietet mir aber soforf einen Kaffee im Garten an… Ach ihr wisst doch, zu einem Kaffee kann ich einfach nicht Nein sagen! Schwups stehen Kaffee und Kekse für mich, den ersten Gast (später kommt noch dessen Freundin dazu, die im Auto gewartet hat) sowie den Gastgeber samt Frau und Tochter (etwas älter als ich und noch stärkere Weltenbummlerin/Backpackerin). Statt der Mittagsruhe hat Herr Röderer also drei fremde Menschen zu sich in Garten gebeten und mit seiner Frau zusammen spontan ein Kaffeekränzchen veranstaltet. 🙂

Es gibt viel zu bereden: Der Herr, den ich auf der Straße angesprochen hatte, erzählt, dass er auf der Suche nach alten Bundeswehrkameraden ist und über diesen Weg nach Seußen gekommen ist (Gernots Vater war Lehrer des Bundeswehrlers, die beiden waren also zusammen in der Schule nicht beim Bund). Ich erzähl von meiner Tour und wohin ich heute noch gehen will (die Familie ist sich einig unsicher, ob es diesen Campingplatz gibt).  Gernot berichtet, dass er ebenfalls am 17. Mai Geburtstag gefeiert hat, auch einen runden, nur natürlich jünger als meine Oma :). Tochter Sabine erzählt von ihren Weltreisen mit Rucksack. Und eh redet plötzlich jeder mit jedem wild durcheinander,  klingt sich da ein, da wieder aus,  und fast unbemerkt hat Gastgeberin Gisela Kaffee gegen Käseplatte, Wasser und guten Frankenwein ausgetauscht.

Zwischendurch hat natürlich der angedrohte Wolkenbruch stattgefunden und Gisela bietet mir direkt an, in einem Zimmer in ihrem total cool ausgebauten, alten Schmiedehaus zu übernachten… Ok, nach der herzlich festlichen Tafel will ich auch gar nicht mehr weg, die Runde ist einfach zu nett! Dankbar nehme ich an und nachdem die alte Schulbekanntschaft gegangen ist, gehen die Röderers mit mir am Speichersee in der Seeklause (saulecker!) essen – einen Campingplatz hätte es dort tatsächlich nicht gegeben, nur Plätze für Dauercamper.

Ich habe einen super Abend mit der Familie und freue mich wieder riesig,  dass es so viele nette Menschen auf der Welf gibt. Neben meiner Glücksgöttin Fortuna möchte ich daher mal DANKE für alle kleinen und alle großen Gesten, Nettigkeiten, Herzlichkeiten und Hilfen sagen, die ich in den letzten zwei Wochen erleben durfte. Danke!

Worte des Tages: Erwarte nichts, aber davon viel.

Geschafft: 16-17 km (ja, meine Etappen werden durchaus kürzer :-))

PS: Entschuldigt, für Bilder ist die Verbindung hier zu schwach.

Sonntag, 31. Mai: Die richtige Entscheidung…

Die richtige Entscheidung war es, gestern einen Tag in Weißenstadt zu bleiben, um auf gutes Wetter zu warten: Diesen Weg, diese Landschaft, diese Gipfel will ich nicht in dem Sauwetter, in dem Nebel, in dem GRAU von gestern gelaufen sein und damit eine der schönsten Strecken meiner Wanderung verpasst haben. Deswegen bekommt ihr hier den sonnigen Sonntag in Bildern:

Die Felsenkeller von Weißenstadt, so beginnt der Tag.

Die Felsenkeller von Weißenstadt, so beginnt der Tag.

Die ersten schönen Waldwege, von Sonnenlicht durchflutet

Die ersten schönen Waldwege, von Sonnenlicht durchflutet

Die Wege wurden schmaler...

Die Wege wurden schmaler…

...und trampelpfadiger...

…und trampelpfadiger…

...und steiniger. Ich liebe es.

…und steiniger. Ich liebe es.

Und dann komm ich nach 3,4 Kilometern auf dem Rudolfstein an, von ca. 630 auf 866 Meter Höhe. Von diesen Felsen und der Aussicht von dort würde ich euch am liebsten hunderte Bilder zeigen!

Und dann komm ich nach 3,4 Kilometern auf dem Rudolfstein an, von ca. 630 auf 866 Meter Höhe. Von diesen Felsen und der Aussicht von dort würde ich euch am liebsten hunderte Bilder zeigen!

Rudolfstein die Zweite

Rudolfstein die Zweite

Rudolfstein die Dritte

Rudolfstein die Dritte

Aussicht vom Rudolfstein

Aussicht vom Rudolfstein

Selbstauslöser-Check: Jap, immer noch glücklich!

Selbstauslöser-Check: Jap, immer noch glücklich!

Ok,weiter geht es. Auf dem Weg zum Schneekopf, dem höchsten Berg im Fichtelgebirge, stößt man immer wieder auf tolle Felsformationen

Ok,weiter geht es. Auf dem Weg zum Schneekopf, dem höchsten Berg im Fichtelgebirge, stößt man immer wieder auf tolle Felsformationen

1000 Meter geknackt, yeah! Nach 6,4 Kilometern auf dem Aussichtsturm auf über 1053 Metern Höhe.

1000 Meter geknackt, yeah! Nach 6,4 Kilometern auf dem Aussichtsturm auf über 1053 Metern Höhe.

Die Wege hinab zum Seehaus, einem Wanderheim des Fichtelgebirges, sind genauso schön. Es gibt Fichtenwasser zum frühen Mittag nach 9 Kilometern.

Die Wege hinab zum Seehaus, einem Wanderheim des Fichtelgebirges, sind genauso schön. Es gibt Fichtenwasser zum frühen Mittag nach 9 Kilometern.

Dann geht es im Wechsel runter...

Dann geht es im Wechsel runter…

...und wieder hoch...

…und wieder hoch…

...und noch höher,  sogar mit Gipfelkreuz, und dann wieder...

…und noch höher, sogar mit Gipfelkreuz, und dann wieder…

...runter und auf den nächsten Gipfel raus.

…runter und auf den nächsten Gipfel rauf.

Am Ende haben meine Schuhe damit zwar ziemlich viele, anstrengende Höhenmeter auf sich genommen,  aber dank der überragend schönen Landschaften und Wege...

Am Ende haben meine Schuhe damit zwar ziemlich viele, anstrengende Höhenmeter auf sich genommen, aber dank der überragend schönen Landschaften und Wege…

...ich bin glücklich, diesen wundervollen Tag abgewartet und erlebt zu haben. Bald schon am Ende des Fichtelgebirges, die Grenze ist in Bad Alexandersbad schon zu spüren.

…bin ich glücklich, diesen wundervollen Tag abgewartet und erlebt zu haben. Bald schon am Ende des Fichtelgebirges angelangt, die Grenze ist in Bad Alexandersbad schon zu spüren.

Geschafft: circa 26 Kilometer
Worte des Tages: Manchmal sagen Bilder mehr als Worte 🙂