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Samstag, 14. Mai, 5. Tag: Entspannt entspannen

Tatsächlich habe ich es geschafft, es ruhig angehen zu lassen, nicht weiter zu laufen und mich auch nicht zu verwandern. 😉

Nach einem gemütlichen Frühstück im Wohnmobil von meinen Rettern, verabschiede ich die beiden mit vielen Dankesworten Zeder-Räucherstäbchen (sie wollen mir sogar noch die Decke schenken!). Ich winke hinterher als ihr WoMo den Platz verlässt – es geht mir nach der Tortour gestern wirklich gut, vor allem Dank Susanne und Stephan, ich bin noch immer erleichtert…

Flucks wird alles gepackt, knapp einen Kilometer später treffe ich auf die Stelle, an der ich gestern vom Panoramasteig abbiegen bzw auf dem „Hauptweg“ hätte bleiben sollen. Naja, so gehen die Meinungen auseinander 😉 Ich folge dem Steig, der ultra entspannend zwischen den kleinen Ortschten über Felder und Wiesen führt, kleine Waldstücke ab und an und nur ganz wenige, milde Steigungen. Unaufgeregt, so wie ich es gebraucht habe.

Das Wetter hat sich zwar wie überall deutlich abgekühlt, aber es bleibt trocken und die Kapuze hält den Wind ab 😉 Ich erreiche Nürmbrecht, suche noch etwas nach einer Pension und gönne mir dann Ruhe. Na gut, die Wäsche wird noch gemacht, der Blog geschrieben, die nächsten Tage grob geplant, dann die Füße hochgelegt – Ruhe…

Gelaufen: 13,1 km

Motto: Urlauben statt Umherirren 🙂

 

Home sweet home.

Home sweet home.

 

Gestern das erste Mal die über 300 Stufen zum Domturm hoch gelaufen (schöner Blick, oder?) und geballte Kultur/Stadtleben einverleibt: MMK, Caricatura (sehr cool), Städel (Nolde, echt spannend), Liebieghaus, Palmengarten (immer wieder schön, die grüne Lunge Frankfurts) und eine spannende Bahnhofsviertelführung. Da hatte ich mir das Frankfurter Schnitzel im Eichkatzerl abends schon verdient. 😉

 

Goodbye Schwarzwald

Nachdem mir gestern das Internet abgebrochen ist, grade als ich fertig mit dem ultratollen Textbeitrag des vergangenen Tages war :(, gibt es heute nur ein Foto davon. Vielleicht habe ich später nochmal die Muße alles aufzuschreiben…

Bis dahin: Gestern ging es vor allem abwärts, runter von den höchsten Höhen und raus aus dem tiefsten Schwarzwald. Nur einmal ging es noch richtig schön nach oben – erst auf den 983 Meter hohen Hohen Möhr, dann auf den Turm hinauf (ein letztes Mal die 1000 Höhenmeter geknackt).

Die schönste Aussicht, die ich bisher hatte! Das Foto zeigt den Blick zurück, schließlich heißt es Abschied nehmen. Noch nicht von der Wanderschaft, noch nicht vom Blog, aber eben vom Wald. Der Blick nach vorne zeigte mir das erse Mal die Rheinebene mit den Berner Alpen im Hintergrund, ebenso traumhaft schön!

Vom Berg ging es 700 Höhenmeter hinab, aus lichtem Waldgebiet rein in die volle Landromantik: blendend grasgrüne Wiesen, Pferdekoppeln, vereinzelte Häuseransamlungen und das alles unter blaume Himmel, strahlender Sonne und weißen Schäfchenwolken – kein Vergleich zu dem miesen Wetter gestern.

Unten in Hasel angekommen, schlägt mir eine ältere Dame vor, an der Erdmannshöhle zu übernachten. Hört sich gut an! Als ich an der berühmten Tropfsteinhöhle, die noch nicht geöffnet ist, ankomme, grillt neben dem Unterstand gerade eine Familie. Die mir prompt ihre letzten Grillwürstchen überlässt. Abendessen gerettet! 🙂 Und Schlafplatz auch, neben Rostplatz, laut rauschenden Bach und Pferdewiese stell ich mein Zelt…

Motto des Tages: Schwarzwald, ich vermiss dich jetzt schon!

Geschafft: 4 h 36 min, 21,37 km, Aufstieg 450 Hm, Abstieg 1000 Hm. Liebevolle Pension Höhner mit frisch gepresstem O-Saft zum Frühstück – kaltes Zelt vor Haseler Sehenswürdigkeit.

Wie Hanna zum Rotkäppchen im Walde wurde

Puh, ein grauer Tag. Ich komme früh weg von der Wilhelmshöhe, wo ich mein Zelt gestern (von DEM irren Tag später mehr!) aufgeschlagen hatte. Das ist auch gut so, denn draußen kann man den Nebel mit Suppe löffeln. Und um 9 Uhr regnet es das erste Mal, was aber nicht ganz so tragisch ist.
Nervig wird der Tag erst, als ich mich gegen 11 Uhr rum am Günterfelsen im dicken Nebel verlaufe. Und ich meine diesmal richtig verlaufen, nicht einfach einen Umweg machen. Ich finde den Weg einfach nicht mehr! Das kratzt schon tierisch an meinem Ego, aber der Wirt vom Naturfreundehaus, das ich nach über 30 Minuten endlich finde, beruhigt mich: Da verlaufen sich wohl oft Wanderer, auch ohne Nebel. Und das Schild ist wohl schon oft abgeschlagen worden…
Ok, der ganze Tag bleibt so verhangen, ich sehe kaum 50 bis 70 Meter weit. Schade, denn es müsste eine der aussichtsreichsten Strecken sein. Aber so, auch objektiv gesehen, mir gefällt die Etappe nicht so gut. Viel Asphalt und oft geht es an der Bundesstraße lang. Zu dem Wetter kommt, dass das Etappenziel geschlossen hat – genau so wie die nächsten zwei Gasthäuser. So komm ich am Ende, und zwar völlig am Ende, nach über 31 Kilometern und 6 Stunden an Gasthof Kreuz an. Wo ich jetzt trocknen, dann duschen, dann essen und dann euch von gestern erzählen werde. 😀

Nachdem das gestern Abend einfach nicht klappen wollte: Einen guten Morgen-Gruß von meiner Lichtung und gleichzeitig – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN MEINE MAMA! 🙂 Gleich werden die Höhenmeter angegangen…

Überm Fuggishof
Kochplatz Gausbach

Die Glücksfee bleibt mir treu: Nach einem grandiosen sonnigen Tag mit Freunden, sitzt am Nachbartisch in Gausbach Ortsvorsteher Achim und lässt mich im leerstehenden Kindergarten schlafen. Irre! 😀 In meinem Vorgarten wird jetzt erstmal gekocht, Gespenstersuppe gegessen und später dann mehr zum Tag im Blog.