Dienstag, 26. Mai: Waldlauf, Wiesenlauf, Wonnenlauf – und Eier-Weitwerftraditionen…

Heute fühlte ich mich so wie dieser tierische Freund (ok, schon vorgestern abgelichtet):

 

 

Spring spring spring :)

Spring spring spring 🙂

Es lief einfach, es lief. Bin gemütlich los, erst nach 10 und auch wenn es immer noch schwül und wolkenbehangen war, war es wenigstens trocken. Aus dem städtischen Umfeld raus, fand ich meinen E3 schnell und – was soll ich sagen – die ersten 15-20 Kilometer waren die bisher schönsten E3-Abschnitte! Man merkt, ich bin fast im Frankenwald.

Wald wald Wald! Sieht aber sonniger aus als es ist

Wald wald Wald! Sieht aber sonniger aus als es ist

 

Steil und schön!

Steil und schön!

Nur Wald- und Feldwege, ein paar kleine Trampelpfade, schöne steile als auch gemütliche Abschnitte. Weiche Böden, nur wenige Orte oder Asphalt zwischendrin, deswegen liebe ich das Wandern. Auch die Beschilderung war hervorragend – bis auf einmal, prompt lief ich vorbei, aber raffte es nur 150m weiter. Gott sei Dank, denn zurück an der Kreuzung bestrahlte die Sonne eine Bank am Waldrand auf einer Wiese. Zeit für Mittag, nach 11 Kilometer wandern ist das genau richtig 🙂

Auch die Steigungen machen Spaß

Auch die Steigungen machen Spaß

Danach ging es steil den Berg rauf in den Wald und dort auf dem Grat entlang (ja, es gibt einen Berggrat auch schon auf 480 m :-)). Einer meiner Lieblingspassagen definitiv! Und wenn ihr euch schon immer gefragt hab, was ich alleine rumlaufend so mache: Jap ich singe, rede mit mir selbst und benenne alles was ich sehe laut, also „Schaf!“, „Falke!“ oder „Hund!“. Jap, ich stehe dazu, das macht mir Freude.

Berggradlauf!

Berggradlauf!

Vom Birkiger Berg ging es nur leicht ins Tal runter, dann direkt auf den Fürther Berg. Schon von weitem dachte ich, ist doch lauter hier als die ganze Zeit, keinen einzigen Menschen hatte ich bisher getroffen. Ich bieg also um einen Hügel und – stehe auf einer Lichtung mit einer überdachten Tischgruppe, einem Hund, einem Grill, einem Bollerwagen und 7 Männern. Da bin ich scheinbar von der Coburger Studentenconvention zum Burg(ruinen)enfest der Fürther gekommen 🙂 Eigentlich werden Frauen, die sich am Pfingstdienstag auf den Ruinenberg trauen, am Baum festgebunden bis abends. Da ich aus der Fremde bin, darf ich aber frei bleiben. Das Bier und die Teilnahme am Eierweitwerf-Wettbewerb lehn ich dankend ab, sonst komm ich nich mehr heile runter 😉

Traditionen an Pfingsten die Zweite

Traditionen an Pfingsten die Zweite

Nach dem richtig netten Stop geht es mit etwas mehr Asphalt und kleinen Dörfern weiter, richtig niedliche Dörfer, verbunden durch einen Baumlehrpfad (…). Die letzten Kilometer ziehen sich ja immer, und na gut, ich verlauf mich noch mal in einem Wald, aber – am End war das der kürzere Weg, bujaaa, 3:1 für Hanna.

Der E3 und ich,  ein Dreamteam

Der E3 und ich, ein Dreamteam

Und am Ende komm ich in Mitwitz raus, schönes Schlösschen am Anfang, und laufe zur Pension Birkenhof (Motto Landurlaub). Weil den ganzen Tag lang sieht es schon nach Gewitter raus und ich habe keine Lust, wieder nass zu werden oder im Blitzgelicht aufzuwachen. Daher freu ich mich, sogar zweimal: Eigentlich hatte die nette Gastgeberin grade das letzte Zimmer an Monteure vergeben, macht mir aber das Wäschezimmer frei, und 5 Minuten nachdem ich ankomme, fängt es an zu regnen. Also, alles genau richtig gelaufen 🙂

Worte des Tages: Jede Socke hat eine zweite Chance verdient!

Schöne Wege, schöner Tag

Schöne Wege, schöner Tag

 

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2 Kommentare

  1. Hallo Frau Hanna Engler,
    ich bin die Tochter von Frau und Herrn Hennig aus Bad Königshofen ; wir haben heute Herrn Rauprich getroffen, dieser teilte uns mit, dass Ihr Reisebericht am 26.Mai endet. Meine Eltern machen sich Sorgen, obe es Ihnen gut geht??? Ich würde mich über eine kurze Nachricht Ihrerseits freuen und hofffe, es geht Ihnen gut!Weiterhin wünschen einen guten Verlauf Ihrer Reise. Mit freundlichen Grüßen Angelika Wilimsky

    1. Hallo liebe Familie Henning und liebe Angelika, ich freue mich zu lesen, dass sie alle meine Wanderung verfolgen und Anteil nehmen. Mir geht es wunderbar, ich hatte nur die letzten Tag kein Internet, das stark genug war, um hier schreiben zu können. Jetzt folgen aber die nächsten Berichte.
      Meinen allerherzlichsten Dank nochmals, es war eine tolle Begegnung mit den Hennings und ein supernettes Angebot – ein toller Zeltplatz!

      Beste Grüße aus dem Fichtelgebirge, Hanna

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